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Pressemitteilung – Die Bemühungen um eine Annäherung bei der GAP werden fortgesetzt
28.11.2012, 20:46 (CET)
Die Landwirtschaftsminister der EU setzten heute, am ersten Tag des Rates für Landwirtschaft und Fischerei, ihre Bemühungen um eine Annäherung und Verständigung über die Verordnungen der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik fort.

Dabei fanden drei Gespräche am runden Tisch statt: eins über die Direktzahlungsverordnung, eins über die einheitliche Gemeinsame Marktorganisation und eins über Entwicklung des ländlichen Raums.

Im Hinblick auf die Diskussionen über die Ökologisierung und  die Gleichwertigkeit von Direktzahlungen begrüßten alle Delegierten die Vorschläge der zyprischen Ratspräsidentschaft. Die Vorschläge sollen den Mitgliedsstaaten Flexibilität bei der Bekämpfung ihrer verschiedenen agronomischen und ökologischen Probleme bieten. Dadurch soll der verringerten Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität der europäischen Erzeuger begegnet werden.

Was die einheitliche Gemeinsame Marktorganisation und insbesondere die Quotenregelung für die Zuckerproduktion  betrifft, so brachte eine große Anzahl von Mitgliedsstaaten ihre große Besorgnis über die anstehende Abschaffung der Zuckerquoten bis 2015 zum Ausdruck und forderten deren Verlängerung bis 2020. Eine ebenso große Anzahl  forderten die Beibehaltung der Ratsbeschlüsse zur Abschaffung der Zuckerquote im Jahre 2015. Nur wenige Delegierte nahmen flexiblere Standpunkte ein.

Fortschritte bei der vorgeschlagenen Verordnung über die Entwicklung des ländlichen Raums

Während der Diskussionen zur vorgeschlagene Verordnung über die Entwicklung des ländlichen Raums ergriffen die Mitgliedsstaaten die Gelegenheit, die Themen zu benennen, die sie für besonders wichtig halten und somit Gegenstand weiterer Verhandlungen sein müssen. Die Diskussion führte zu dem Schluss, dass die Überarbeitung der vorgeschlagenen Verordnung während der zyprischen Ratspräsidentschaft weit vorangekommen ist.

Die wichtigsten Themen, die in weiteren Verhandlungen erörtert werden müssen, sind die Abgrenzung von Gebieten mit naturbedingten Nachteilen, das Risikomanagement, die Investitionen in die Bewässerung und die Vereinfachung der Genehmigungsverfahren von staatlichen Beihilfen für Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums.

Dennoch bemerkten die Mitgliedsstaaten, dass sie aufgrund der Tatsache, dass noch keine Einigung über den Mehrjährigen Finanzrahmen erzielt und die starke Reduzierung des GAP-Haushalts vorgeschlagen wurde, momentan keinen Standpunkt in dieser Frage einnehmen können, die für sie vom Umfang des Haushalts abhängig ist.

Der zyprische  Minister für Landwirtschaft, Naturressourcen und Umwelt, Sofoclis Aletraris, der die Ratssitzung leitete, erklärte im Anschluss daran: „ Die Verhandlungen über die Zukunft der GAP befinden sich in einer sehr schwierigen Phase. Wir müssen alle verstehen, dass wir schnell handeln müssen, wenn wir vor Beginn des neuen Programmzeitraums einen neuen Rahmen haben wollen“.

Die  Landwirtschaftsminister wurden auch von der Europäischen Kommission über die Ausgaben für die Entwicklung im ländlichen Raum informiert und über die Bemühungen, die unternommen werden müssen, damit die Wirksamkeit dieser Ausgaben erhöht wird.

Presidency Spokesperson in Brussels
Marianna Karageorgis

Coreper I

Email: mkarageorgis@pio.moi.gov.cy
Telefon: +32 27404002
Mobiltel: +32 473858237
Advisor, Communications Officer
Christodoulos Photiou

Ministry of Agriculture, Natural Resources & Environment
Agriculture and Fisheries
Email: cphotiou@moa.gov.cy
Telefon: +357 22408333

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