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NACHRICHTEN

Pressemitteilung – Signifikanter Fortschritt in der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erreicht
19.12.2012, 14:56 (CET)
Der während der vergangenen sechs Monate in der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erreichte Fortschritt, wurde auf dem letzten AGRIFISH Rat unter der Zyprischen Präsidentschaft, am 19. Dezember 2012, diskutiert. Die Diskussion basierte auf einem detaillierten Fortschrittsbericht, welcher die größten Veränderungen durch die Zyprische Präsidentschaft zu den vier grundlegenden Vorschriftsentwürfen darstellt. Der Bericht betont darüber hinaus die Themen, die nach Sicht der Präsidentschaft noch nicht abgeschlossen sind und noch Diskussionsbedarf haben.

“Der Fortschrittsbericht wurde unter der Verantwortung der Präsidentschaft erstellt und repräsentiert keine Verhandlungsergebnisse. Es ist einfach unsere wohlüberlegte Einstellung, wo der Schwerpunkt des Rats zum Schlüsselthema der Reform liegt“, sagte der zyprische Minister für Landwirtschaft, Naturressourcen und Umwelt und Vorsitzender des Rats, Herr Sofoclis Aletraris.

“Wir haben einen signifikanten Fortschritt erreicht und sind sicher, dass mit diesem Bericht die Zyprische Präsidentschaft ihren grundsätzlichen und maßgeblichen Zielsetzungen entsprochen hat“, sagte Herr Aletraris.

Die derzeitige Situation laut Bericht der Präsidentschaft

Zu der Verordnung über Direktzahlungen fanden zahlreiche Diskussionen über den Status junger Landwirte und Landwirte mit kleinen Höfen, interne Konvergenz und Ökologisierung, während der letzten sechs Monate, statt. Der Vorschlag der Präsidentschaft zur Ökologisierung fand großen Widerhall bei den Mitgliedsstaaten und wird als signifikanter Schritt hin zu einer Lösung dieses sehr wichtigen Themas gesehen. Annäherung zwischen den Mitgliedsstaaten, Begrenzung der Direktzahlungen an landwirtschaftliche Großbetriebe und Flexibilität zwischen den zwei Pfeilern des GAP gehören zu den Themen, welche noch weitere Diskussionen bedürfen.  

In Bezug auf Landwirtschaftliche Entwicklung waren Risikomanagement und Abgrenzung von Gebieten mit naturbedingten Einschränkungen die Hauptthemen, zu denen signifikante Fortschritte erreicht wurden. Trotzdem muss über Gebiete mit naturbedingten Einschränkungen,  Investitionen in Bewässerung, Risikomanagement und Instrumente zur Einkommensstabilisierung noch weiter diskutiert werden. 

Der Rat untersuchte Marktmaßnahmen, die Verhandlungsmacht der Erzeuger sowie die außerordentlichen Maßnahmen zu der Verordnung über die einheitliche gemeinsame Marktorganisation (GMO). Weitere Arbeit muss zu den Anerkennungsbedingungen für Erzeugergemeinschaften, Referenzpreise, Krisenfonds und Qualitätsstandards geleistet werden.

Betreffend die horizontale Verordnung wurde ein bedeutender Fortschritt im Bereich Spielraum, Zertifizierungsstellen und Stichproben erreicht. Weitere Diskussionen sind im Bereich Sanktionen, Vermeidung von Doppelfinanzierungen und die Veröffentlichung der Namen der Begünstigten zu führen.    

Während des Treffens des Rats informierte die Kommission die Minister über die Pflanzungsrechte für Rebflächen und die Umsetzung der 2008 Weinmarktreform. Die Kommission präsentierte die Ergebnisse des zweiten Berichts zum reibungslosen allmählichen Auslaufen der Milchquotenregelung. Die Minister diskutierten den Antrag einiger Staaten, Bezug nehmend auf die einheitliche Flächenzahlung, auf Erhöhung des Anteils der gekoppelten Beihilfe um mehr als 10 %.   

Presidency Spokesperson in Brussels
Marianna Karageorgis

Coreper I

Email: mkarageorgis@pio.moi.gov.cy
Telefon: +32 27404002
Mobiltel: +32 473858237
Advisor, Communications Officer
Christodoulos Photiou

Ministry of Agriculture, Natural Resources & Environment
Agriculture and Fisheries
Email: cphotiou@moa.gov.cy
Telefon: +357 22408333

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