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Pressemitteilung – Politische Verpflichtung des Schutzes der europäischen Gewässer
17.12.2012, 19:44 (CET)
Der Blueprint für den Schutz der europäischen Wasserressourcen war das Thema der intensiven Diskussionen während des Rats Umwelt/Klimawandel der Europäischen Union, welcher heute, am Montag den 17. Dezember, in Brüssel, stattfand. Auf dem letzten Umwelt/Klimawandel Rat unter der Leitung der Zyprischen Präsidentschaft, wurden wichtige Themen wie der Jahreswachstumsbericht 2013,   das vorgeschlagene neue Aktionsprogramm für den Umweltschutz sowie eine Reihe von Themen, die in einer Verbindung zum Klimawandel stehen, diskutiert.

Der zyprische Minister für Landwirtschaft, Naturressourcen und Umwelt, Herr Sofoclis Aletraris, führte den Vorsitz. Er schloss das Treffen  indem er seiner Zufriedenheit Ausdruck gab über die Ergebnisse der Zyprischen Präsidentschafts-Agenda zur Umwelt. Er drückte seine Anerkennung für die breite Bereitschaft zur Gemeinsamkeit und Unterstützung aus, welche die Zusammenarbeit und Interaktion mit Mitgliedsstaaten und Europäischen Institutionen bestimmte, aus.

Der Blueprint für den Schutz der europäischen Wasserressourcen und  die Ratsschlussfolgerungen sind ein Umwelt Schlüsselthema

“Die Europäische Union ist entschlossen, die Gefahren für die europäischen Gewässer zu bekämpfen“, sagte Herr Aletraris. Der Minister betonte, dass der Blueprint für den Schutz der europäischen Wasserressourcen und die Ratsschlussfolgerungen, welche heute übernommen wurden, einen bedeutenden Schritt für die Anstrengungen bedeuten, derzeitige und zukünftige Gefahren für die europäischen Gewässer effektiv zu bekämpfen.

Dieser Schritt war zwingend da aktuelle Beurteilungen zeigen, dass mehr als die Hälfte der Oberfläche der Gewässer Europas als unter dem Niveau ‚guter ökologischer Zustand’ betrachtet werden müssen. Zur selben Zeit nimmt die Wasserverknappung in Europa zu, sowie die Häufigkeit und Intensität von Überschwemmungen und Dürre, deren umwelt und wirtschaftlichen Auswirkungen während der letzten dreißig Jahre zugenommen haben.

Doha Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Klimawandel

Den Klimawandel betreffend beinhaltete der wichtigste Tagesordnungspunkt die Ergebnisse der Klimakonferenz der Vereinten Nationen zu Beginn dieses Monats in Doha, Katar. Die Minister diskutierten sowohl über die Ergebnisse in Doha als auch über weitere Schritte der Europäischen Union, um die Entscheidungen von Doha schnell und effektiv umzusetzen.

Das wichtigste Ergebnis, welches auf der Konferenz in Doha erreicht wurde, ist der zweite Verpflichtungszeitraum für das Kyoto Protokoll ab 1. Januar des nächsten Jahres und der Plan für die Verhandlungen, um ein neues allgemeinverbindliches Klimaschutzübereinkommen bis 2015 zu erreichen.

Grüne EU Wirtschafts- und Finanzpolitik

Zum Thema Ressourceneffizienz und grünes Wachstum fand eine angeregte Debatte statt, welche Anregungen für den im Frühjahr 2013 anstehenden Europäischen Rat zur Ökologisierung des Europäischen Semesters gab.

Die Einführung von Umweltsteuer, der allmähliche Abbau umweltschädlicher Subventionen, Energieeffizienz, entwickeltes Abfallmanagement sowie ein integriertes Wassermanagement stellen die Hauptgebiete dar, die in Angriff genommen werden müssen.

“Solche Aktionen”, sagte Minister Aletraris, „ haben ein großes Potential, zur Schaffung von Arbeitsplätzen beizutragen, zusätzlich zu ihren unleugbaren Umweltvorteilen“.

Aktionsprogramm für den Umweltschutz und andere Arbeiten

Weitere wichtige Bereiche, die während des Treffens besprochen wurden, waren u.a. die Diskussion über Inhalt und Prioritäten des vorgeschlagenen neuen Aktionsprogramms für den Umweltschutz. Es wurde unterstrichen, dass ein signifikanter Fortschritt bei den Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament über die Vorschläge zu Treibhausgasemissionen und der Senkung von Treibhausgasen im Zusammenhang mit Flächennutzung und Forstwirtschaft ein erwartetes Ergebnis einer ersten Lesung sein werden.

Am Sonntag, den 16. Dezember, hatte Herr Aletraris den Co-Vorsitz auf dem Treffen, welches traditionell mit den Green- 10 organisations vor dem Rat Umwelt/Klimawandel stattfindet. Hier haben die Mitgliedstaaten und die Kommission die Gelegenheit sich in einen Dialog mit Umweltschutzorganisationen zu Themen, welche im Rat diskutiert werden, zu begeben.

Presidency Spokesperson in Brussels
Marianna Karageorgis

Coreper I

Email: mkarageorgis@pio.moi.gov.cy
Telefon: +32 27404002
Mobiltel: +32 473858237
Advisor, Communications Officer
Nikos Georgiades

Ministry of Agriculture, Natural Resources & Environment
Environment
Email: Ngeorgiades@moa.gov.cy
Telefon: +357 22408324

Schauen Sie sich hier die Pressekonferenz an

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