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Pressemitteilung – Die Förderung von Wachstum, Beschäftigung und sozialer Inklusion und die Einbeziehung der sozialen Partner
18.10.2012, 14:23 (CET)
Der dreigliedrige Sozialgipfel für Wachstum und Beschäftigung, der am heutigen 18.Oktober in Brüssel stattfand, bot den EU-Institutionen und den sozialen Partnern die Gelegenheit, über die Bedeutung von Wachstum, Beschäftigung und sozialer Inklusion sowie darüber zu sprechen, welche wichtige Rolle die sozialen Partner in einer verbesserten EU-Governance spielen können. Der dreigliedrige Sozialgipfel fand im Vorfeld der Sitzung des Europäischen Rates statt, auf der die Fortschritte bei der Umsetzung des Pakts für Wachstum und Beschäftigung überprüft und zusätzliche Orientierungen zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung besprochen werden sollen.

„Der dreigliedrige Sozialgipfel heute war besonders wichtig, denn er fand vor dem Hintergrund einer fortwährend ungewissen und schwierigen Finanz-, Wirtschafts- und Beschäftigungslage statt. Die Wirtschaftskrise beeinträchtigt nach wie vor die europäischen Beschäftigten auf vielfältige Weise und insbesondere erhöht sie die Gefahr der weiteren  Marginalisierung der Jugendlichen. Die Krise hat unsere Bürger stark beeinträchtigt und bedroht den sozialen Zusammenhalt”, sagte der Präsident der Republik Zypern, Dimitris Christofias, während des Treffens.

Die Teilnehmer des Gipfels stimmten überein, dass eine verstärkte Reaktion dringend notwendig sei, um das Problem der Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Europa bedürfe unmittelbarer und entschlossener Aktionen, um in Einklang mit der Strategie „Europa 2020“ zurück auf seinen Weg zu beschäftigungswirksamem Wachstum sowie zu sozialer Kohäsion und einer nachhaltiger und umweltgerechten Entwicklung zu gelangen.

„Unser gemeinsames Ziel bleibt die Schaffung qualitativer Jobs und die rasche Umsetzung des Pakts für Wachstum und Beschäftigung. Wir haben mit unseren sozialen Partnern über die Schlüsselrolle gesprochen, die sie spielen können, um einen zügigeren Wirtschaftsaufschwung zu ermöglichen und Europa zurück zum viel diskutierten Wachstum zu führen. Unser gemeinsames Ziel ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze, insbesondere für die Jüngeren. Unsere Aufgabe ist es, die  Jugend wieder mit Hoffnung zu erfüllen und ihr Perspektiven aufzuzeigen“, erklärte Präsident Christofias auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den Gipfel.

Die Einbeziehung der sozialen Partner

Die vom Gipfel ausgehende Botschaft besagt, dass die aktive Einbeziehung der sozialen Partner in die europäische wirtschaftspolitische Steuerung auf nationaler und europäischer Ebene der Schlüssel sei, um neuen Schwung in den Aufschwung und  beschäftigungswirksames Wachstum zu bringen. Die europäischen sozialen Partner riefen zu einer angemessenen Beteiligung der sozialen Partner bei der Festlegung der nationalen Reformpläne und bei der Umsetzung der Strategie „Europa 2020“ insgesamt auf.

Präsident Christofias zufolge bleibe der soziale Dialog und die Rolle der sozialen Partner zweifellos unabdingbar für die erfolgreiche Planung und Umsetzung einer ausgeglichenen Wirtschafts- und Sozialpolitik der Europäischen Union. Der soziale Dialog sei in allen politischen Bereichen absolut erforderlich, insbesondere in Fragen der Finanzpolitik, der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und der sozialpolitischen Reformen.

„Wir brauchen den kreativen Beitrag unserer sozialen Partner, damit wir in der Lage sind, die negativen Auswirkungen auf die Beschäftigung einzudämmen, uns wirksam von der Krise zu erholen, das Wachstum zu stabilisieren und unsere Ziele für die nächste Dekade zu erfüllen“, unterstrich er.

„Der Kampf für ein 'Besseres Europa' ist unser gemeinsamer Kampf und nur durch gemeinsame Bemühungen können wir eine bessere und aussichtsreichere Zukunft für die jungen Europäer gewährleisten“, ergänzte Präsident Christofias.

Ein Forum für den sozialen Dialog

Der dreigliedrige Sozialgipfel für Wachstum und Beschäftigung wurde 2003 ins Leben gerufen und ist ein Forum für den Dialog auf höchster Ebene zwischen den EU-Institutionen und den europäischen sozialen Partnern. Er tagt regelmäßig im Vorfeld der Sitzungen des Europäischen Rats im März und Oktober und bringt die Troika der Staats- und Regierungschefs (der aktuellen und der beiden anschließenden Ratspräsidentschaften: Zypern, Irland, Litauen), in Begleitung der jeweiligen Minister für Arbeit sowie die Präsidenten oder Generalsekretäre der größten Arbeitsgeberorganisationen und Gewerkschaften zusammen. Die Arbeitgeber werden durch BusinessEurope und die Gewerkschaften durch den Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) vertreten.

 

 

 

Presidency Spokesperson in Brussels
Marianna Karageorgis

Coreper I

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Telefon: +32 27404002
Mobiltel: +32 473858237

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