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Pressemitteilung - Einigung zum Europäischen Meeres- und Fischereifonds in Aussicht
19.10.2012, 11:28 (CET)
Die Verhandlungen im Rat für Landwirtschaft und Fischerei (AGRIFISH) zum Reformpaket für die  Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) befinden sich in der Abschlussphase und eine Einigung über das dritte Element des Pakets, den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) 2014-2020, ist in Aussicht.

Die AGRIFISH-Ratssitzung, die am 22. und 23.Oktober in Luxemburg stattfindet, wird sich mit dem EMFF befassen und um eine partielle allgemeine Ausrichtung bemühen.

Der zyprische Minister für Landwirtschaft, Naturressourcen und Umwelt, Sophokles Aletraris, unter dessen Leitung die AGRIFISH-Ratssitzung stattfinden wird, erklärt:  „Der neue Fonds wird dabei helfen, die ehrgeizigen Ziele der GFP-Reform und der Strategie ‚Europa 2020‘ zu erfüllen. Die Entscheidungen sollten so rasch wie möglich getroffen werden, damit die unmittelbare Umsetzung möglich wird, wenn der Fonds 2014 in Kraft tritt. Eine Einigung im Rat über die Fischerei des EMFF bedeutet, dass der Rat bereit sein wird, das gesamte GFP-Paket mit dem Europäischen Parlament zu besprechen“.

Die EU-Fischereiminister werden die überarbeitete Version des Vorschlags der zyprischen Ratspräsidentschaft bezüglich der Abänderungen zur Gesetzesvorlage für den EMFF verhandeln. Die Debatte wird sich, in Einklang mit den Ergebnissen der Vereinbarung über die gemeinsame Ausrichtung zum Vorschlag für die Verordnung über die GFP und die GMO,  auf einige wichtige Fragen konzentrieren, wie die Umstrukturierung der Fischereiflotte und Maßnahmen im Hinblick auf die gemeinsame Marktorganisation für Fischereierzeugnisse (GMO).

Hoffnung für eine Einigung über die Fangmöglichkeiten

Die Minister werden ebenfalls auf der kommenden Ratssitzung versuchen, eine politische Einigung zu anderen wichtigen Vorschlägen für Fangmöglichkeiten für das Jahr 2013 bezüglich bestimmter Fischbestände in der Ostsee zu erzielen. Zudem werden sie ihre Gedanken über die jährliche Konsultationen zwischen der EU und Norwegen im Zusammenhang mit dem bilateralen Fischereiabkommen sowie über das anstehende Jahrestreffen der Internationalen Kommission zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik austauschen.

Die Verordnung über Direktzahlungen auf der Tagesordnung

Die Verhandlungen über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) werden mit zwei Rundtischgesprächen im Rat zum Vorschlag für die Verordnung über Direktzahlungen fortgesetzt. Die Gespräche darüber werden sich auf zwei verschiedene Aspekte konzentrieren. Für die interne Konvergenz schlägt die Kommission vor, dass die Mitgliedsstaaten bis 2019 ein einheitliches Niveau für Direktzahlungen auf nationaler und regionaler Ebene erreichen. Der zweite Aspekt betrifft das Programm für Junglandwirte, das dieser speziellen Gruppe von Landwirten den Zugang zur Landwirtschaft erleichtern soll.

Ein weiteres Rundtischgespräch wird voraussichtlich den Vorschlag für die Verordnung über die gemeinsame Marktorganisation für Agrarerzeugnisse zum Gegenstand haben. Unter Einbeziehung der Ergebnisse dieser Gespräche wird der Rat voraussichtlich  vor Jahresende im Rahmen der zyprischen Ratspräsidentschaft eine partielle allgemeine Ausrichtung zu den Vorschlägen für die GAP-Reform annehmen.

Presidency Spokesperson in Brussels
Marianna Karageorgis

Coreper I

Email: mkarageorgis@pio.moi.gov.cy
Telefon: +32 27404002
Mobiltel: +32 473858237
Advisor, Communications Officer
Christodoulos Photiou

Ministry of Agriculture, Natural Resources & Environment
Agriculture and Fisheries
Email: cphotiou@moa.gov.cy
Telefon: +357 22408333

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