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Pressemitteilung - Zyprische Präsidentschaft erreicht ihr grundsätzliches Ziel im Fischereibereich
24.10.2012, 08:44 (CET)
Die EU Minister für Fischerei machten einen bedeutenden Schritt vorwärts in Richtung Gemeinsamer Fischereipolitik (GFP)-Reform in den frühen Morgenstunden, als die partielle allgemeine Herangehensweise an den Legislativvorschlag für den Europäischen Meeres- und Fischereifunds (EFF) erreicht wurde. Angesichts der Vereinbarung, welche am ersten Tag des Rats Landwirtschaft und Fischerei betreffend die vorgesehenen Fangmöglichkeiten in der Ostsee in 2013 getroffen wurde, sind die Ergebnisse des Rats für den Fischereisektor sehr positiv.

Der Kompromissvorschlag, der durch die Präsidentschaft vorgelegt wurde, hat signifikant zur Erreichung der Vereinbarung zur partiellen  allgemeinen Herangehensweise beigetragen, welche eine partielle Übereinkunft zu einer Rechtsakte ist, im Vorfeld der Schlussfolgerungen zur Finanzperspektive für den Kommissionsvorschlag zu den Europäischen Meeres- und Fischereifunds. Eine Einigung wurde zu einem grundsätzlichen Teil des EMFF Vorschlages nach intensiven aber produktiven Diskussionen zu anstehenden Themen erreicht. Die Diskussion konzentrierte sich neben anderen vor allem auf die grundsätzlichen noch ausstehenden Bereiche, wie Maßnahmen für die Restrukturierung der Fangflotte und Marktmaßnahmen wie Beihilfen im Bereich Verarbeitung und Lagerhaltung.

Die Vereinbarung zum Fischereifund schließt alle Maßnahmen und Gesetze ein die notwendig sind für eine erfolgreiche, reformierte, neue Allgemeine Fischereipolitik (GFP).

“Die Notwendigkeit für die Reform des GFP wurde angesprochen, Innovation, Unterstützung für die Küstenentwicklung, Anreize zur Förderung des Wachstums und der Schaffung von Arbeitsplätzen sind ebenfalls eingeschlossen“, sagte der zyprische Minister für Landwirtschaft, Naturressourcen und Umwelt, Herr Sofoclis Aletraris, welcher den Vorsitz des Treffens innehatte. Die Einigung des Rats erlaubt nach Aussage des Ministers eine große Bandbreite von Maßnahmen, welche für die Einführung des GFP abgestimmt auf die Notwendigkeiten der Mitgliedsstaaten oder der Küsten- und Fischereigebiete genutzt werden können.

“Die Erreichung einer Vereinbarung zu dem grundsätzlichen Teil des EMFF war die Priorität der Zyprischen Präsidentschaft und wir haben alle Möglichkeiten genutzt um dieses zu realisieren. Alle schon existierenden und neuen Maßnahmen werden helfen, die ehrgeizigen Ziele der Reform des GFP und Europa 2020 zu erreichen“, sagte Herr Aletraris.  

Positive Evaluierung der Ratsergebnisse

Die Ergebnisse der zweitägigen Sitzung des Rates in betracht ziehend sagte der zyprische Minister, dass die Erreichung einer Vereinbarung nur möglich war dank der harten Arbeit und des Engagements aller beteiligten Gruppen und ein sehr gutes Beispiel dafür darstellt, wie die Mitgliedsstaaten, die Kommission und die Präsidentschaft effektiv kooperieren können. Herr Aletraris betonte die Bedeutung dieser Vereinbarung zu den Fangmöglichkeiten in der Ostsee und erklärte, dass dies das erste Mal ist, dass diese Vereinbarung mit breitem Konsens zwischen den Mitgliedsstaaten und ohne zeitaufwendigen und schwierigen Verhandlungen erreicht wurde.

“Dies ist eine ausgezeichnetes Beispiel für eine sehr erfolgreiche und verantwortungsvolle regionale Zusammenarbeit”, sagte er.

Presidency Spokesperson in Brussels
Marianna Karageorgis

Coreper I

Email: mkarageorgis@pio.moi.gov.cy
Telefon: +32 27404002
Mobiltel: +32 473858237
Advisor, Communications Officer
Christodoulos Photiou

Ministry of Agriculture, Natural Resources & Environment
Agriculture and Fisheries
Email: cphotiou@moa.gov.cy
Telefon: +357 22408333

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