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NACHRICHTEN

Einblick - Eine Ode an die See
08.08.2012, 09:54 (CET)
“Groß ist die Macht der See”, sagte der antike griechische Historiker Thukidides. Viereinhalb Monate lang wird in Lemesos (Limassol), der größten Küstenstadt Zyperns, das Internationale See-Festival „Nautilus“ 2012 Ereignisse darstellen, die von Meereswelt inspiriert sind. Das Festival  hat zum Ziel, Zyperns Beziehungen mit Europa und anderen Seemächten der Antike und des Mittelalters ans Licht zu bringen und gleichzeitig den Einfluss des Meeres auf Literatur und Kunst zu untersuchen.  

Über Kunst, zu Fotographie, Film, Arbeitsgruppen und interaktiven Ereignissen, Vorträgen, Konferenzen und Buchpräsentationen, “Nautilus” 2012 beherbergt von Juli bis Mitte November eine Vielzahl von Aktivitäten und Veranstaltungen sowohl im Evagoras Lanitis Zentrum in Lemesos (Limassol), als auch in verschiedenen anderen öffentlichen Räumen der Stadt.

Die Organisation erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Zyprischen Ministerium für Bildung und Kultur und der Stadt Lemesos im Rahmen der kulturellen Aktivitäten anlässlich der Zyprischen Präsidentschaft. Das Internationale See Festival begann im Juli mit einer Fotographieausstellung im Freien, in den Außenanlagen der antiken Festung der Stadt. 

“Beim Gang durch die Straßen von Lemesos werden Bewohner und Besucher den Rhythmus der Stadt, abgestimmt auf die erfrischende Umwelt der See, entdecken”, sagte die Festivaldirektorin Catherine Louis Nikita.

Die Lage Zyperns, am Kreuzweg dreier Kontinente, bedeutet, dass das Meer eine entscheidende politische, ökonomische und soziale Rolle in seiner Geschichte gespielt hat. Die Insel hat eine lange Tradition als Seemacht und das Festival untersucht seine Rolle als Brücke zwischen Geschichte und moderner Marinerealität, mit einem besonderen Blick auf das Mittelmeer.


“Mare Liberum”, die Geschichte des Mittelmeeres

“Inkubator der westlichen Zivilisation”

Die Ausstellung “Mediterranee” wird vom 8. bis 29. September 2012 gezeigt. Sie präsentiert Werke zyprischer Künstler und Künstler der Mittelmeerregion. Durch ihre Arbeiten untersuchen die Künstler den Geist des “Inkubators der westlichen Zivilisation“, eine Bezeichnung, welche das Mittelmeer sich durch seine reiche Geschichte verdient hat.

Im Oktober wird die Ausstellung “Mare Liberum“ eine Reise durch die Geschichte des Mittelmeers vom 16. bis 19. Jahrhundert zeigen. Sie schließt eine einmalige Multimediaproduktion ein, mit Bildern, Videos, Texten und Karten, welche u.a. den Ursprung des Seerechts, der Schiffe und der Piraten des Mittelmeerraumes untersuchen. Die Ausstellung wird vom 9. Oktober bis 15. November 2012 geöffnet sein und sie wird am 8. Oktober durch den Präsidenten der Republik Zypern, Herrn Demestris Christofias und den Präsidenten der Europäischen Kommission, Herrn Jose Manuel Barroso, eröffnet.

Für alle Altersgruppen

Das “Nautilus” 2012 Programm ist für alle Altersgruppen geeignet und der Eintritt zu allen Veranstaltungen und Ausstellungen ist kostenlos. Vom 15. bis 18. Oktober werden Schriftsteller und Wissenschaftler unter dem Titel “See: Märchen und Wissenschaft”, an Grundschulkinder gerichtet, über das Meer diskutieren. Die Veranstaltung wird sowohl den mythologischen Aspekt des Mittelmeers, den Schutz der Meere und Forschung im Allgemeinen, als auch Buchpräsentationen von Kinderbüchern beinhalten. Schüler werden die Möglichkeit haben die Geheimnisse des Schiffsbaus in der Antike in einem Workshop, am 23. und 24. Oktober vormittags, zu erlernen.

Ein weiterer Höhepunkt des Festivals ist ein Vortrag des Leiters der wissenschaftlichen Expedition MED, Professor Bruno Dumontet, am 22. Oktober, über die Verschmutzung des Mittelmeers durch Plastikabfälle. Die “Mediterranean EnDangered” Expedition 2010 – 2013 (MED), ist ein internationales Programm, an welchem Wissenschaftler, Lehrer, Seeleute, Künstler und Organisationen für den Schutz des Mittelmeers, teilnehmen. Professor Dumontet wird die Auswirkungen auf Fische untersuchen und die vorbeugenden Maßnahmen und wird den Zuhörern seine eigene Methode für das Sammeln von Proben erklären, welche für die Messung des Grades der Verschmutzung gezogen werden müssen.   


“Le Commandant” Jacques-Yves Cousteau

Anerkennung für die Arbeit des “Le Commandant”

Zwei Wochen später, am 5. November, wird “Nautilus 2012” eine Hommage an “Le Commandant” Jacques-Yves Cousteau, den französischen Ozeanographen und Forscher, bekannt für seine umfangreichen Unterwasserforschungen, beherbergen. An der Veranstaltung wird sein Sohn, Ozeanograph und Meeres-Umweltschützer, Pierre-Yves, teilnehmen. Im Anschluss an die Vorführung einer an Studenten gerichteten Dokumentation, werden ein Vortrag und eine Diskussion, welche sich in erster Linie an ein Expertenpublikum richten, folgen.   

Dies wird einer von vielen Dokumentarfilmen, die die verschiedenen Aspekte des Meeres untersuchen, sein, welche während des Festivals gezeigt werden. Einer der Höhepunkte ist die Dokumentation “Confessions of an Eco-Terrorist”, am 9. November.

Das komplette Programm des Festivals entnehmen sie der Broschüre.

Weitere Fotos dazu finden Sie hier.

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