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Pressemitteilung – Ausbau des Wachstums durch regionale Vielfalt und territoriale Potenziale
18.07.2012, 16:54 (CET)
Der Stellvertretende Minister, zuständig für EU Angelegenheiten, Andreas D. Mavroyiannis rief heute zu einer soliden lokalen und regionalen Partnerschaft auf, um lokales Potenzial zu optimieren und die Wachstumsdynamik in der gesamten EU auszubauen. Der Stellvertretende Minister präsentierte auf der Plenarsitzung des Ausschusses der Regionen (AdR) in Brüssel die Prioritäten der zyprischen Ratspräsidentschaft.

Die zyprische Ratspräsidentschaft wird eng mit dem Ausschuss der Regionen zusammenarbeiten, um sich das einzigartige Wissen des Ausschusses über territoriale Bedürfnisse und lokale Potenziale der EU zunutze zu machen. In seiner Rede vor der Plenarsitzung des AdR, erläuterte der Stellvertretende Minister das Arbeitsprogramm der zyprischen Ratspräsidentschaft und hob die Prioritäten für nachhaltiges und inklusives Wachstum hervor.

Botschafter Mavroyiannis unterstrich, dass regionale  Vielfalt und territoriale Potenziale eine Triebkraft für Europa seien bei der Überwindung neuer Hürden und der Anpassung an die Globalisierung.

„Wenn die europäische Politik erfolgreich umgesetzt werden soll, bedarf es eines Bottom-up-Ansatzes, der auf die spezifischen Bedürfnisse einer Region zugeschnitten ist. Andererseits kann angesichts des enormen unerschlossenen Potenzials im gesamten europäischen Raum die Erkennung und Freisetzung dieses Potenzials neue Wachstumsmöglichkeiten schaffen und eine Wachstumsdynamik in der gesamten EU ankurbeln“, erklärte der Stellvertretende Minister.

Während er bemerkte, dass der AdR definitionsgemäß eines der Gremien sei, das den europäischen Bürgern/Bürgerinnen und Regionen sehr nahe stehe, hob Botschafter Mavroyiannis das Potential des AdR hervor, EU-Politik zu gestalten, die auf territoriale Dimensionen zugeschnitten ist. 

Der Stellvertretende Minister unterstrich, dass das spezifische Wissen des AdR in Verbindung mit seiner politischen Legitimität ein entscheidendes Werkzeug sei, das nicht nur bei der  Planung von Qualitätspolitik produktiv eingesetzt werden könne, sondern auch dabei, mehr Bürgernähe in der EU zu schaffen. Er betonte auch, dass Zusammenarbeit und starke institutionelle Partnerschaften unabdingbar seien, damit Europa seine Glaubwürdigkeit zurückgewinne.

„Wir verlassen uns bei der Schaffung starker institutioneller und bodenständiger Partnerschaften auf den AdR. So wird sich lokales Know-how bei der Fortsetzung der europäischen Politik und  Schaffung von Arbeitsplätzen bewähren und zu einer grundlegenden Erholung der Wirtschaft beitragen. Erst dann können wir greifbare Ergebnisse vorweisen und Bemühungen um nachhaltiges Wachstum für ein `Besseres Europa` - die Vision der zyprischen Ratspräsidentschaft – konsolidieren“, schloss der zyprische Stellvertretende Minister.

Die scheidende Präsidentin des AdR, Mercedes Bresso, betonte, dass Zypern  die Ratspräsidentschaft zu einem Zeitpunkt übernommen habe, der entscheidend für die künftigen finanziellen Mittel der EU sei und bemerkte, dass Europa als Teil der Lösung und nicht als Teil des Problems betrachtet werden müsse.

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Coreper II

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