DAS IST EIN ONLINE-ARCHIV DER WEBSEITE DER ZYPRISCHEN RATSPRÄSIDENTSCHAFT 2012. DIESE WEBSEITE WIRD NICHT MEHR AKTUALISIERT.
 

NACHRICHTEN

Pressemitteilung – Jugendorganisationen und Behörden arbeiten Hand in Hand, um das Fahrverhalten junger Menschen zu verbessern
25.07.2012, 16:50 (CET)
Die Bereitschaft der Jugendorganisationen und Behörden zur Zusammenarbeit bei der Verbesserung der Straßenverkehrssicherheitskultur junger Menschen  in der EU und den benachbarten Ländern wurde heute auf der Konferenz zur Straßenverkehrssicherheit bekräftigt. Die Konferenz, die von der zyprischen Ratspräsidentschaft und der Europäischen Kommission anlässlich des europäischen Tages der Straßenverkehrssicherheit organisiert wurde, war auf die Sensibilisierung junger Menschen ausgerichtet. Jugendorganisationen, EU-Institutionen und einschlägige Interessenvertreter für Verkehrssicherheit bekräftigten in den Schlussfolgerungen der Konferenz die Bedeutung der Schaffung einer Straßenverkehrssicherheitskultur, um die Zahl der jugendlichen Verkehrstoten und -verletzten zu verringern.

Auf der Konferenz “Aktive Einbeziehung der Jugend in die Straßenverkehrssicherheit”, die von der zyprischen Ratspräsidentschaft anlässlich des vierten europäischen Tages der Straßenverkehrssicherheit organisiert wurde, wurde nach Wegen der Einbeziehung junger Menschen in die Straßenverkehrssicherheit gesucht. Die Notwendigkeit der Sensibilisierung junger Menschen wurde als äußerst wichtig erachtet, denn Straßenverkehrsunfälle  stellen die häufigste Todesursache junger Menschen in Europa dar.

In einer aufgezeichneten Botschaft unterstrich der Vizepräsident der Europäischen Kommission, zuständig  für Verkehr, Siim Kallas, dass Straßenverkehrsunfälle immer noch die häufigste Ursache für den Tod und Behinderungen junger Menschen weltweit sind.

„Die 'großen Killer' auf unseren Straßen haben sich nicht verändert: Fahren unter Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit, Nichtbeachtung roter Ampeln und Nichtbenutzung von Sicherheitsgurten“, bemerkte Herr Kallas im Hinblick auf die  Hauptursachen für Straßenverkehrsunfälle bei jungen Menschen.

Im Rahmen der Konferenz fanden verschiedene Workshops statt, deren Ziel die verstärkten Sensibilisierung junger Menschen und die  Schaffung einer Straßenverkehrssicherheitskultur  war. Unter den Podiumsgästen befanden sich Fachleute für Straßenverkehr aus europäischen Institutionen und benachbarten Ländern.

Dabei wurde die Notwendigkeit für lebenslanges Lernen durch Bildung und Ausbildung sowie die Bedeutung der Erziehung zu gegenseitiger Achtung und Zusammenarbeit zwischen Polizei und jungen Menschen  hervorgehoben. Die Konferenz befasste sich außerdem mit riskanten Verhaltensweisen, wie Alkohol- und Drogenkonsum, überhöhte Geschwindigkeit sowie die besondere Gefährdung von Verkehrsteilnehmern wie Motorrad- und Radfahrern.

Die Ergebnisse der Konferenz und der Diskussionen wurden auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Dazu gehören die Nulltoleranz gegenüber Fahren unter Alkohol, zielgerichtetere Aufklärungskampagnen, eine kontinuierliche und umfassende Straßenverkehrserziehung, die bereits im frühkindlichen Alter einsetzt, und spezielle Trainingsprogramme für notorische Verkehrssünder.

Der Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten, Efthemios Flourentzou, unterstrich in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der aktiven Einbeziehung der Jugend in die Straßenverkehrssicherheit. Die Anwesenheit des Ministers für Bildung und Kultur, George Demosthenous, und des Ministers für Justiz und öffentliche Ordnung, Loucas Louca, verdeutlichte die Verknüpfung von Jugend, Straßenverkehrssicherheit und der Notwendigkeit zur Schaffung einer Straßenverkehrssicherheitskultur.

„Wir geloben, unser Möglichstes für die zügige und effiziente Umsetzung der strategischen Leitlinien für die  Sicherheit im Straßenverkehr für den Zeitraum 2011-2020 zu tun“, äußerste Präsident Christofias in seiner Grußbotschaft, die der Stellvertretende Minister beim Präsidenten, Titos Christofides, überbrachte.

Die Leitlinien für die Politik im Bereich Straßenverkehrssicherheit 2011-2020 sollen dazu beitragen, die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten in der EU, die sich im Jahr 2010 auf  durchschnittlich 31 000 belief, um 50% zu reduzieren.

Während der Konferenz wurden auch die Ergebnisse und Empfehlungen einer Studie der Universität Zypern zu entsprechenden Aktionen, die in Zypern ergriffen wurden, vorgestellt.

Vertreter von Jugendorganisationen brachten ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden zum Ausdruck, um das Fahrverhalten junger Menschen zu verbessern.

Der 4. europäische Tag der Straßenverkehrssicherheit bot eine wertvolle Plattform für Diskussionen und den Austausch bester Praktiken und vor allem die Möglichkeit zur Sensibilisierung für die Gefahren verantwortungslosen Fahrens und die Bedeutung des Tragens von Sicherheitsgurten.

Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Konferenz werden für die nationalen Regierungen und die EU ein nützliches Instrument für die  Verbesserung  der Straßenverkehrssicherheit bei Jugendlichen auf nationaler, regionaler und europäischer Ebene sein.

Presidency Spokesperson in Cyprus
Kostas Yennaris



Email: cyennaris@cy2012eu.gov.cy
Mobiltel: +357 99400234
Head of EU Affairs Unit, Communications Officer
Vassilis Demetriades

Ministry of Communications and Works

Email: vdemetriades@dms.mcw.gov.cy
Telefon: +357 22800256
Mobiltel: +357 99459601

Find more related photos here

All presentations and speeches here

Watch the 4th EU Road Safety Day video here

 

NACHRICHTEN ZU DIESEM THEMA

VERANSTALTUNGEN ZU DIESEM THEMA

25.07.2012 - 25.07.2012