DAS IST EIN ONLINE-ARCHIV DER WEBSEITE DER ZYPRISCHEN RATSPRÄSIDENTSCHAFT 2012. DIESE WEBSEITE WIRD NICHT MEHR AKTUALISIERT.
 

NACHRICHTEN

Pressemitteilung - Binnenmarkt, Unternehmertum, Energie und internationaler Handel, wichtige Pfeiler des Wachstums
11.07.2012, 17:10 (CET)
Der Minister für Handel, Industrie und Tourismus, Herr Neoklis Sylikiotis, zuständig auch für das Energieportfolio, präsentierte über die letzten zwei Tage, in Brüssel, vor dem Rechtsausschuss (JURI), dem Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO), dem Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) und dem Ausschuss für internationalen Handel (INTA) die Prioritäten seines Ministeriums während der Zyprischen Präsidentschaft.

Modernisierung des Rechtsrahmens zum Schutz des geistigen Eigentums

Während der Präsentation der Prioritäten der Präsidentschaft in Bezug auf Schutz des geistigen Eigentums und Gesellschaftsrecht, unterstrich Minister Sylikiotis das Bedürfnis von Zusammenarbeit von Rat und Europäischen Parlament.

Er sagte, dass die Modernisierung des Rechtsrahmens zum Schutz des geistigen Eigentums in den Europa 2020 Strategien als Voraussetzung für die Ankurbelung der Wettbewerbsfähigkeit der innovativen Industrie der EU festgelegt wurde. Er betonte, dass die Zyprische Präsidentschaft alle relevanten Dossiers so zügig wie möglich vorantreiben wird. Der Minister hob die Wichtigkeit eines schnellen Abschlusses des Reformpakets des Patentrechtes, in enger Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament, hervor. Des Weiteren betonte er, dass die ständige Verbesserung und Angleichung der Rechtsvorschriften zu Gesellschaftsrecht und  Unternehmensführung, stark dazu beitragen das unternehmerische Umfeld zu verbessern, Wirtschaftswachstum zu fördern und es Unternehmen zu erleichtern sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten.

Mit Schwerpunkt den Binnenmarkt

Der Minister, Neoklis Sylikiotis, präsentierte die Prioritäten der Zyprischen Präsidentschaft in Bezug auf Binnenmarkt, Verbraucherschutz und technische Harmonisierung, sowie die entsprechenden durchzuführenden Maßnahmen. Mit der Absicht das Ziel der Präsidentschaft eines „Besseren Europas“, vor allem für seine  Bürger, zu erreichen, betonte er, dass der Rat eng mit dem Europäischen Parlament zusammenarbeiten wird um die wichtigen Dossiers des Programmes des Präsidentschafts-Trios, wie z.B. die Binnenmarktakte 1 und 2, öffentliches Auftragswesen, berufliche Qualifikationen, Bilanzrecht und alternative und Online-Streitbeilegungsverfahren, erfolgreich abzuwickeln.

Förderung von Unternehmertum

In Bezug auf Unternehmertum und Industrie, hob Herr Sylikiotis hervor, dass Zyperns Schwerpunkt betreffend Wettbewerbsfähigkeit auf Wachstum durch vorantreiben wichtiger Politiken, wie dem Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für kleine und mittlere Unternehmen (COSME), liegen wird.

Der Minister wies auch darauf hin, dass die Zyprische Präsidentschaft die neue Herangehensweise der EU bezüglich Industriepolitik als Antriebskraft für Wirtschaftwachstum, Schaffung von Arbeitsplätzen und Wohlstand in Europa, unterstützt.

Förderung der transeuropäischen Energieinfrastruktur

In Bezug zum Thema Energie betonte der Minister, dass die Förderung der transeuropäischen Energieinfrastruktur, sowie die Sicherheit Offshore Exploration, Prospektion und Öl- und Gasförderung, hoch auf der Agenda der Zyprischen Regierung stehen. Des Weiteren sprach er über die Bedeutung des "ENERGY STAR"-Kennzeichnungsprogrammes in Hinsicht auf das Ziel 20% Energieeinsparung bis 2020 zu erreichen. Für die Marktdurchdringung erneuerbarer Energiequellen, schlug Herr Sylikiotis vor, damit zu beginnen politische Optionen und Ziele für das Jahr 2030 zu untersuchen.

Internationaler Handel von entscheidender Bedeutung für Wachstum

 „Internationaler Handel kann beachtlich dazu beitragen, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise umzukehren, da er einen Pfeiler von strategischer Bedeutung für Wachstum und der wirtschaftlichen Erholung darstellt“ sagte Herr Sylikiotis vor dem INTA Ausschuss. Des Weiteren bezog er sich auf eine Reihe wichtiger Handelsabkommen mit  bedeutenden Wirtschaftspartnern der EU, wie der Europa-Mittelmeer-Partnerschaft, dem Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA), dem bilateralen Investitionsabkommen zwischen EU und China und den Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan, den USA und Singapur.